Exe­cu­ti­ve Search: War­um sich Top-Füh­rungs­kräf­te nicht öffent­lich bewerben

Sie wol­len eine C‑Le­­vel-Posi­­ti­on neu beset­zen und den­ken dar­über nach, die Stel­le ein­fach auf den bekann­ten Por­ta­len aus­zu­schrei­ben? Die­ser Gedan­ke liegt nahe und wirkt auf den ers­ten Blick effi­zi­ent, um schnell eine gro­ße Reich­wei­te zu erzie­len. Doch bei der Suche nach Top-Ent­­schei­­dern kann die­ser ver­meint­lich direk­te Weg schnell in eine stra­te­gi­sche Sack­gas­se führen.

Die Rea­li­tät in der Exe­cu­ti­ve Search sieht gänz­lich anders aus als im Volu­­men-Recrui­­ting. Wah­re Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten, die Ihr Unter­neh­men stra­te­gisch wei­ter­brin­gen, war­ten nicht auf Xing oder LinkedIn dar­auf, dass eine Stel­len­an­zei­ge ihren Feed kreuzt. Sie befin­den sich in der Regel in fes­ten, gut dotier­ten Anstel­lungs­ver­hält­nis­sen, agie­ren erfolg­reich und vor allem extrem dis­kret. Wer auf die­sem Level wech­seln möch­te oder bereit für den nächs­ten Kar­rie­re­schritt ist, mei­det öffent­li­che Platt­for­men oft wie der Teu­fel das Weih­was­ser. In die­sem Bei­trag zei­ge ich Ihnen, war­um der ver­deck­te Arbeits­markt der Schlüs­sel zu Ihrem neu­en Vor­stand oder Geschäfts­füh­rer ist und war­um ein per­sön­li­ches Gespräch mehr wert ist als jeder KI-gestüt­z­­te Bewerbungsalgorithmus.

Her­aus­for­de­rung Exe­cu­ti­ve Search: War­um Top-Kan­­di­­da­­ten öffent­li­che Wege meiden

Es ist ein offe­nes Geheim­nis in unse­rer Bran­che, über das viel zu sel­ten laut gespro­chen wird: Die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten, die Sie für Ihre Schlüs­sel­po­si­tio­nen wirk­lich wol­len, bewer­ben sich nicht aktiv. Zumin­dest nicht auf dem Weg, den Sie für Sach­be­ar­bei­ter oder mitt­le­re Manage­ment­ebe­nen nut­zen. Wenn wir über C‑Le­­vel-Recrui­­ting spre­chen, bewe­gen wir uns in einem hoch­sen­si­blen Öko­sys­tem, das eige­nen Geset­zen folgt. Top-Manager*innen haben einen Ruf zu ver­lie­ren, den sie sich über Jahr­zehn­te auf­ge­baut haben. Sobald am Markt bekannt wird, dass ein CEO, ein CFO oder eine Bereichs­lei­tung sich aktiv umsieht, ent­ste­hen Gerüch­te. Die­se Flur­­funk-Dyna­­mik kann ver­hee­rend sein: Sie kann die aktu­el­le Posi­ti­on der Füh­rungs­kraft schwä­chen, bei bör­sen­no­tier­ten Unter­neh­men den Akti­en­kurs beein­flus­sen oder mas­si­ve Unru­he in die eige­ne Beleg­schaft bringen.

Aus die­sem Grund ist Dis­kre­ti­on die här­tes­te und wert­volls­te Wäh­rung im Geschäft mit Spit­zen­per­so­nal. Eine Füh­rungs­kraft auf C‑Le­­vel-Niveau wird sich nie­mals durch ein lan­ges Online-For­­mu­lar kli­cken oder einen Lebens­lauf auf einer öffent­li­chen Daten­bank hoch­la­den, wo er für jeder­mann ein­seh­bar ist. Die Angst vor einem Daten­leck oder einem zufäl­li­gen Fund durch die eige­ne HR-Abtei­­lung ist viel zu groß. Die­se Per­sön­lich­kei­ten erwar­ten einen geschütz­ten Raum. Sie wol­len auf Augen­hö­he ange­spro­chen wer­den, und zwar von Men­schen, die ihre Spra­che spre­chen, ihre Situa­ti­on ver­ste­hen und abso­lu­te Ver­trau­lich­keit garan­tie­ren kön­nen. Wenn Unter­neh­men ver­su­chen, die­se Posi­tio­nen über Stan­dard­pro­zes­se zu beset­zen, errei­chen sie oft nur die­je­ni­gen, die aktiv suchen müs­sen, weil sie kei­ne ande­ren Optio­nen haben. Die begehr­ten „Pas­si­ve Can­di­da­tes“, also jene, die erfolg­reich im Job sind, aber latent wech­sel­wil­lig wären, errei­chen Sie so nicht. Dafür benö­ti­gen Sie den direk­ten, ver­trau­li­chen Zugang, den Ihnen nur spe­zia­li­sier­tes Head­hun­ting bie­ten kann.

Füh­rungs­kräf­te fin­den im ver­deck­ten Arbeitsmarkt

Stu­di­en und Markt­ana­ly­sen bele­gen immer wie­der, dass ein Groß­teil der Vakan­zen im Top-Mana­ge­­ment gar nicht öffent­lich aus­ge­schrie­ben wird. Der soge­nann­te ver­deck­te Arbeits­markt ist rie­sig und für Außen­ste­hen­de oft unsicht­bar. Wer hier erfolg­reich Füh­rungs­kräf­te fin­den will, muss Teil die­ses Netz­werks sein. Es geht nicht dar­um, wer die lau­tes­te oder bun­tes­te Anzei­ge schal­tet, son­dern wer den ver­trau­ens­volls­ten Zugang zur Ziel­grup­pe hat.

Dass der Fach­kräf­te­man­gel auch im Jahr 2026 trotz gedämpf­ter Kon­junk­tur das bestim­men­de The­ma bleibt, bestä­tigt das Insti­tut für Arbeits­­markt- und Berufs­for­schung (IAB). In sei­ner aktu­el­len Pro­gno­se für 2026 warnt das IAB: Der demo­gra­fi­sche Wan­del bremst das Erwerbs­per­so­nen­po­ten­zi­al spür­bar, wes­halb der Wett­be­werb um qua­li­fi­zier­te Köp­fe – gera­de in Schlüs­sel­po­si­tio­nen – so hart bleibt wie nie zuvor. Die Stu­die fin­den Sie hier: IAB-Kur­z­­be­richt: Pro­gno­se 2026.

Die­se Daten unter­strei­chen, war­um der pro­ak­ti­ve Ansatz so wich­tig ist. Ich war­te nicht auf den Zufall. Ich iden­ti­fi­zie­re die pas­sen­den Per­sön­lich­kei­ten in mei­nem Netz­werk  und spre­che sie gezielt an. Dabei geht es oft um das rich­ti­ge Timing und die rich­ti­ge Bot­schaft. Top-Kan­­di­­da­­ten las­sen sich nicht mit Stan­dard­flos­keln locken. Sie wol­len wis­sen, wel­chen stra­te­gi­schen Gestal­tungs­spiel­raum sie haben und wie sie das Unter­neh­men prä­gen kön­nen. Die­se Gesprä­che fin­den hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt, lan­ge bevor der Markt über­haupt ahnt, dass eine Stel­le vakant ist.

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C‑Le­­vel-Recrui­­ting: War­um der Fak­tor Mensch jeden Algo­rith­mus schlägt

Chat­bots und KI-gestüt­z­­te Vor­auswah­len sind im Volu­­men-Recrui­­ting eine enor­me Hil­fe und spa­ren Zeit. Doch in der Exe­cu­ti­ve Search wir­ken sie oft kon­tra­pro­duk­tiv und abschre­ckend. Stel­len Sie sich vor, eine erfah­re­ne Füh­rungs­kraft mit zwan­zig Jah­ren Track Record und Bud­get­ver­ant­wor­tung im Mil­lio­nen­be­reich soll sich mit einem Chat­bot unter­hal­ten, um ihre Eig­nung für eine Geschäfts­füh­rer­po­si­ti­on zu bewei­sen. Das wird zu Recht als feh­len­de Wert­schät­zung wahr­ge­nom­men. Die­se Per­sön­lich­kei­ten suchen kei­nen ste­ri­len Pro­zess, sie suchen einen ech­ten Dia­log von Mensch zu Mensch.

Sie wol­len ver­ste­hen, wie die Unter­neh­mens­kul­tur beim poten­zi­el­len neu­en Arbeit­ge­ber wirk­lich aus­sieht. Stim­men die Wer­te über­ein? Wie groß ist der Gestal­tungs­spiel­raum wirk­lich? Sol­che fei­nen Nuan­cen las­sen sich nicht in Drop-Down-Menüs oder Mul­­ti­­p­le-Choice-Fra­­gen abbil­den. Hier kom­me ich als Ihre Ver­mitt­le­rin ins Spiel. In mei­ner Arbeit als Head­hun­terin im Exe­cu­ti­ve Bereich erle­be ich täg­lich, dass Top-Kan­­di­­da­­ten den per­sön­li­chen Kon­takt suchen. Sie wol­len sicher­stel­len, dass ihre sen­si­blen Daten nicht in einer anony­men Cloud lan­den, son­dern abso­lut ver­trau­lich behan­delt wer­den. Ein per­sön­li­ches Gespräch schafft eine Atmo­sphä­re des Ver­trau­ens, die kein Algo­rith­mus der Welt repli­zie­ren kann. Es ermög­licht uns, tie­fe­re Schich­ten der Moti­va­ti­on zu ergründen.

Geht es wirk­lich nur um das Gehalt? Oder sucht die Füh­rungs­kraft nach mehr Sinn­haf­tig­keit, nach einer neu­en Her­aus­for­de­rung oder einem ech­ten kul­tu­rel­len Wan­del? Wie wich­tig die­ser emo­tio­na­le Fak­tor ist, zeigt der Gal­lup Enga­ge­ment Index. Die jüngs­ten Erhe­bun­gen zeich­nen ein alar­mie­ren­des Bild: Nur noch ein Bruch­teil der Beschäf­tig­ten weist eine hohe emo­tio­na­le Bin­dung an ihren Arbeit­ge­ber auf, wäh­rend die „inne­re Kün­di­gung“ und die Bereit­schaft zum Wech­sel auf einem his­to­ri­schen Hoch ver­har­ren. Wer hier als Unter­neh­men nicht durch Per­sön­lich­keit und ech­te Wer­te über­zeugt, ver­liert den Kampf um die Bes­ten, bevor er begon­nen hat. Details dazu lesen Sie hier: Gal­lup Enga­ge­ment Index.

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Ich hel­fe Ihnen ver­trau­lich, Ihre Füh­rungs­kraft zu finden.
Tanja Brenner - Executive Search

Cul­tu­ral Fit und Per­sön­lich­keit: Der Schutz vor hoher Cost of Vacancy

Ein Lebens­lauf ist ein Doku­ment der Ver­gan­gen­heit. Er ver­rät uns, was jemand ges­tern getan hat. Er ver­rät uns aber nicht zwangs­läu­fig, wie die­se Per­son mor­gen in Ihrem spe­zi­fi­schen Unter­neh­mens­um­feld agie­ren wird. Fach­li­che Exzel­lenz set­ze ich bei der Exe­cu­ti­ve Search als abso­lu­ten Hygie­ne­fak­tor vor­aus. Was jedoch am Ende über Erfolg oder Miss­erfolg einer Besetzung ent­schei­det, ist fast immer die Per­sön­lich­keit. Passt der Füh­rungs­stil zur bestehen­den Mann­schaft? Har­mo­niert die neue Füh­rungs­kraft mit den Vor­stands­kol­le­gen oder dem Inhaber?

Hier arbei­te ich ganz bewusst mit wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Metho­den, um das Bauch­ge­fühl durch Fak­ten zu ergän­zen. Als zer­ti­fi­zier­te Trai­ne­rin nut­ze ich bei­spiels­wei­se das per­so­log ®Per­sön­lich­keits­mo­dell. Es hilft uns, Ver­hal­ten­s­prä­fe­ren­zen sicht­bar und dis­ku­tier­bar zu machen. Ist der Kan­di­dat eher domi­nant und trei­bend? Oder gewis­sen­haft, ana­ly­tisch und vor­sich­tig? Brau­chen Sie in der aktu­el­len Pha­se Ihres Unter­neh­mens jeman­den, der den Sta­tus quo bewahrt und Pro­zes­se opti­miert, oder jeman­den, der als Visio­när vor­an­geht und auch mal Staub auf­wir­belt, um Inno­va­tio­nen durchzusetzen?

Häu­fig schei­tern Füh­rungs­kräf­te nicht an man­geln­der Fach­kom­pe­tenz, son­dern am feh­len­den Cul­tu­ral Fit. Wenn eine sehr domi­nan­te Füh­rungs­per­sön­lich­keit in ein Unter­neh­men kommt, das streng basis­de­mo­kra­tisch oder kon­sens­ori­en­tiert orga­ni­siert ist, sind Kon­flik­te vor­pro­gram­miert. Umge­kehrt wird eine sehr ste­ti­ge, har­mo­nie­be­dürf­ti­ge Füh­rungs­kraft in einem aggres­si­ven Markt­um­feld viel­leicht unter­ge­hen. Durch die Ana­ly­se die­ser Per­sön­lich­keits­merk­ma­le im Vor­feld mini­mie­ren wir das Risi­ko einer Fehl­be­set­zung dras­tisch. Das spart nicht nur Ner­ven, son­dern auch bares Geld. Die Cost of Vacan­cy und die immensen Kos­ten einer Tren­nung im Top-Mana­ge­­ment, inklu­si­ve Abfin­dun­gen und Repu­ta­ti­ons­schä­den, gehen schnell in die Hun­dert­tau­sen­de. Eine Inves­ti­ti­on in eine fun­dier­te Per­sön­lich­keits­ana­ly­se ist daher immer auch akti­ves Risi­ko­ma­nage­ment für Ihr Unternehmen.

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Exklu­si­ves Head­hun­ting: Qua­li­tät und Dis­kre­ti­on statt Massenabfertigung

Vie­le Unter­neh­men ver­su­chen intui­tiv, das Risi­ko einer Vakanz zu streu­en, indem sie meh­re­re Per­so­nal­be­ra­ter par­al­lel beauf­tra­gen. Nach dem Mot­to: Viel hilft viel. Im Head­hun­ting für Füh­rungs­kräf­te ist das jedoch oft ein fata­ler Trug­schluss. Wenn ein Top-Kan­­di­­dat von drei ver­schie­de­nen Head­hun­tern für die­sel­be Posi­ti­on ange­spro­chen wird, wirkt das Unter­neh­men nicht begehrt, son­dern ver­zwei­felt und unor­ga­ni­siert. Die Exklu­si­vi­tät geht ver­lo­ren. Der Kan­di­dat bekommt das Gefühl, dass es sich um Mas­sen­wa­re han­delt, die wie sau­er Bier ange­bo­ten wird. Das schreckt ech­te High-Per­­for­­mer ab.

Wenn wir zusam­men­ar­bei­ten, garan­tie­re ich Ihnen Exklu­si­vi­tät und vol­len Fokus auf Ihr Man­dat. Ich spre­che Kan­di­da­ten gezielt und indi­vi­du­ell an. Das signa­li­siert Wert­schät­zung. Der Kan­di­dat oder die Kan­di­da­tin merkt sofort: „Ich wur­de aus­ge­wählt, weil mein Pro­fil genau passt, nicht weil ich einer von Hun­dert auf einer Lis­te bin.“ Die­se indi­vi­du­el­le Anspra­che öff­net Türen, die bei einer brei­ten Streu­ung (Gieß­kan­nen­prin­zip) fest ver­schlos­sen blei­ben. Ich nut­ze mein umfang­rei­ches Netz­werk, um genau jene Per­sön­lich­kei­ten zu iden­ti­fi­zie­ren, die nicht aktiv suchen, aber für das rich­ti­ge, pass­ge­naue Ange­bot offen sind.

Dabei geht es auch um Syn­er­gie­ef­fek­te. In einem exklu­si­ven Man­dat kann ich als Ihre Bot­schaf­te­rin am Markt auf­tre­ten. Ich trans­por­tie­re Ihre Arbeit­ge­ber­mar­ke dis­kret aber wir­kungs­voll an die Ziel­grup­pe. Das ist Employ­er Bran­ding im direk­ten Dia­log. Wir klä­ren schon im Vor­feld kri­ti­sche Fra­gen zu Umzugs­be­reit­schaft, Gehalts­vor­stel­lun­gen oder Fami­li­en­pla­nung, die in einem offi­zi­el­len Bewer­bungs­pro­zess oft erst viel zu spät zur Spra­che kämen. Das beschleu­nigt das Ver­fah­ren enorm und erhöht die Pass­ge­nau­ig­keit der vor­ge­stell­ten Kan­di­da­ten mas­siv. Qua­li­tät geht hier ganz klar vor Quan­ti­tät. Mein Ziel ist es nicht, Ihnen zehn Lebens­läu­fe zu schi­cken, son­dern die zwei bis drei Per­sön­lich­kei­ten vor­zu­stel­len, die wirk­lich den Unter­schied machen.

FAQ: Häu­fi­ge Fra­gen zu Exe­cu­ti­ve Search und Headhunting

Was unter­schei­det Exe­cu­ti­ve Search von her­kömm­li­cher Personalvermittlung?

Der Haupt­un­ter­schied liegt in der Metho­dik, der Tie­fe der Prü­fung und der Ziel­grup­pe. Wäh­rend die klas­si­sche Per­so­nal­ver­mitt­lung oft reak­tiv auf den Ein­gang von Bewer­bun­gen auf geschal­te­te Anzei­gen war­tet (soge­nann­tes Post & Pray) oder brei­tes Acti­ve Sourcing betreibt, agiert Exe­cu­ti­ve Search streng pro­ak­tiv und ziel­ge­rich­tet. Wir iden­ti­fi­zie­ren und kon­tak­tie­ren poten­zi­el­le Kan­di­da­ten direkt und höchst dis­kret, auch wenn die­se nicht aktiv auf Job­su­che sind. Der Fokus liegt klar auf C‑Le­­vel-Posi­­tio­­nen und hoch­spe­zia­li­sier­ten Füh­rungs­kräf­ten, bei denen Dis­kre­ti­on, stra­te­gi­sches Den­ken und die Per­sön­lich­keits­pas­sung ent­schei­dend sind.

War­um ist Dis­kre­ti­on bei der Besetzung von Füh­rungs­po­si­tio­nen so wichtig?

Dis­kre­ti­on ist der wich­tigs­te Schutz­me­cha­nis­mus sowohl für das suchen­de Unter­neh­men als auch für den Kan­di­da­ten. Für das Unter­neh­men ver­hin­dert sie Unru­he bei Mit­ar­bei­tern, Kun­den oder Inves­to­ren, die durch ver­früh­te Gerüch­te über einen Füh­rungs­wech­sel ent­ste­hen könn­te. Für den Kan­di­da­ten ist Dis­kre­ti­on essen­zi­ell, um den aktu­el­len Job und die Repu­ta­ti­on nicht zu gefähr­den. Top-Füh­rungs­­­kräf­­te las­sen sich in der Regel nur auf Gesprä­che ein, wenn abso­lu­te Ver­trau­lich­keit garan­tiert ist und kei­ne Infor­ma­tio­nen nach außen dringen.

Was ist der ver­deck­te Arbeitsmarkt?

Der ver­deck­te Arbeits­markt umfasst alle Posi­tio­nen, die besetzt wer­den, ohne jemals öffent­lich aus­ge­schrie­ben zu wer­den. Exper­ten schät­zen, dass 60 bis 70 Pro­zent der Füh­rungs­po­si­tio­nen auf die­sem Weg ver­ge­ben wer­den. Zugang zu die­sem Markt erhal­ten Unter­neh­men und Kan­di­da­ten fast aus­schließ­lich über per­sön­li­che Netz­wer­ke und pro­fes­sio­nel­le Head­hun­ter, die gezielt und dis­kret ver­mit­teln. Wer hier nicht ver­netzt ist, ver­passt die Chan­ce auf die wirk­lich her­aus­ra­gen­den Talen­te, die den ent­schei­den­den Unter­schied für den Unter­neh­mens­er­folg machen.

Wie läuft eine dis­kre­te Direkt­an­spra­che auf C‑Le­­vel-Ebe­­ne ab?

Pro­fes­sio­nel­le Head­hun­ter kon­tak­tie­ren poten­zi­el­le Kan­di­da­ten und Kan­di­da­tin­nen ver­trau­lich, meist tele­fo­nisch oder über per­sön­li­che Netz­wer­ke. In ers­ten Gesprä­chen wird unver­bind­lich die grund­sätz­li­che Wech­sel­be­reit­schaft geklärt, bevor Details zur Posi­ti­on bespro­chen wer­den. Dabei wird beson­ders dar­auf geach­tet, dass der Erst­kon­takt nie­mals über beruf­li­che E‑Mail-Adres­­sen oder offi­zi­el­le Kanä­le erfolgt, um maxi­ma­le Dis­kre­ti­on zu gewähr­leis­ten und den Kandidat*innen vor unge­woll­ter Auf­merk­sam­keit im aktu­el­len Unter­neh­men zu schützen.

Wel­che Rol­le spie­len Per­sön­lich­keits­ana­ly­sen im Führungskräfterecruiting?

Per­sön­lich­keits­ana­ly­sen wie per­so­log® sind unver­zicht­bar, um den soge­nann­ten "Cul­tu­ral Fit" objek­tiv zu prü­fen. Fach­li­che Kom­pe­tenz lässt sich oft leicht aus dem Lebens­lauf able­sen, aber ob eine Füh­rungs­kraft mensch­lich zum Team passt und zur aktu­el­len Unter­neh­mens­pha­se bei­trägt, zeigt sich oft erst im Ver­hal­ten. Ana­ly­sen machen die­se Ver­hal­ten­s­prä­fe­ren­zen sicht­bar und objek­ti­vier­bar, was das Risi­ko teu­rer Fehl­be­set­zun­gen im Top-Mana­ge­­ment signi­fi­kant senkt und Bauch­ent­schei­dun­gen professionalisiert.

Fazit: Ihr stra­te­gi­scher Part­ner für die Führungskräftesuche

Die Besetzung einer Schlüs­sel­po­si­ti­on ist eine der wich­tigs­ten und fol­gen­reichs­ten stra­te­gi­schen Ent­schei­dun­gen, die Sie für Ihr Unter­neh­men tref­fen kön­nen. Sie ent­schei­det maß­geb­lich über die Inno­va­ti­ons­kraft, die Unter­neh­mens­kul­tur und den wirt­schaft­li­chen Erfolg der kom­men­den Jah­re. Ver­las­sen Sie sich bei einer so kri­ti­schen Wei­chen­stel­lung nicht auf den Zufall öffent­li­cher Aus­schrei­bun­gen oder unper­sön­li­che Algo­rith­men, die den Fak­tor Mensch igno­rie­ren. Die bes­ten Köp­fe erwar­ten mehr von Ihnen. Sie erwar­ten Dis­kre­ti­on, Pro­fes­sio­na­li­tät und einen ehr­li­chen Aus­tausch auf Augenhöhe.

Las­sen Sie uns die­sen Weg gemein­sam gehen. Mit mei­ner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung im Exe­cu­ti­ve Search und einem tie­fen Ver­ständ­nis für die psy­cho­lo­gi­schen Fak­to­ren erfolg­rei­cher Füh­rung sor­ge ich dafür, dass Sie nicht irgend­ei­nen Mana­ger fin­den, son­dern genau die Per­sön­lich­keit, die zu Ihnen und Ihren Zie­len passt. Wir nut­zen die rele­van­ten Daten, psy­cho­lo­gi­schen Insights und per­sön­li­chen Zugän­ge, lan­ge bevor der offi­zi­el­le Markt über­haupt Wind von Ihrer Vakanz bekommt. Wenn Sie bereit sind für eine Besetzung mit Weit­blick, Sub­stanz und Dis­kre­ti­on, freue ich mich auf unser per­sön­li­ches Gespräch.

Gemein­sam fin­den wir Ihre neue Führungskraft!

Schnell, dis­kret und zu einem fai­ren Preis.

Tanja Brenner - Führungskräfte finden | Geschäftsführerin Brenner HR GmbH
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